Im Rahmen des Projekts setzen aktuell 4 Kommunen eigene Pilotvorhaben um. Diese Vorhaben setzen thematisch an verschiedenen Stellen an und versuchen auf unterschiedliche Weise, kommunale Unterbringung von Geflüchteten innovativ und nachhaltig zu gestalten. Im Zuge des Projektes werden diese Vorhaben wissenschaftlich begleitet.
Unter dem Titel „Partizipative Entwicklung und Pilotierung von Ansätzen für (mehr) Selbstverwaltung in Gemeinschaftsunterkünften“ führt der Main-Taunus-Kreis ein Pilotvorhaben zur Partizipation von Bewohnenden mehrerer Gemeinschaftsunterkünfte im Landkreis durch. Ziel ist es, die Einbeziehung und Mitbestimmung von Bewohnenden in Unterkünften der Kommune unter sozialpädagogischer Federführung praktisch zu fördern und diese Versuche wissenschaftlich zu begleiten. Hierfür sollen schrittweise einzelne Unterkünfte ausgewählt werden, in welchen jeweils auf Grundlage von Bedarfserhebungen Schritte in Richtung Selbstverwaltung erprobt werden.
In München werden seit längerer Zeit in Immobilien, die perspektivisch umgenutzt oder abgerissen werden sollen, im Zuge einer Zwischennutzung geflüchtete Menschen untergebracht, Tendenz steigend. Im Rahmen des Projektes soll diese Praxis wissenschaftlich begleitet werden, um Vor- und Nachteile herauszustellen und Handlungsempfehlungen für die Stadt München und auch andere Kommunen zu erarbeiten. Diese Begleitung stellt kein Pilotvorhaben im klassischen Sinne dar, bei dem im Rahmen des Projektes Maßnahmen umgesetzt werden. Vielmehr geht es um die Evaluation einer bestehenden Praxis.
In der Stadt Hildesheim wurde die hybride Unterbringung Geflüchteter und internationaler Pflegekräfte erprobt. Ein lokales Krankenhaus hat eine Etage in einer städtischen Gemeinschaftsunterkunft (GU) angemietet und nutzt diese, um ausländische Fachkräfte und Auszubildende unterzubringen. Ziel des Vorhabens war es, dass beide Gruppen miteinander in Kontakt kommen und voneinander profitieren können. Darüber hinaus sollte das Pilotvorhaben die Flexibilisierung kommunaler Unterbringung austesten, indem nicht für die Unterbringung Geflüchteter benötigte Kapazitäten (vorübergehend) für andere Zielgruppen zu Verfügung gestellt werden.
Das Pilotvorhaben wurde im September 2026 beendet, da es der Stadt aus Kapazitätsgründen nicht möglich war, den notwendigen Beitrag zur Umsetzung des Pilotvorhabens zu leisten. In den Monaten der Begleitung durch das MA4W-Projekt zeigte sich, dass das Zusammenleben der beiden Gruppen auch ohne besondere Begleitung und Zusatzangebote konfliktfrei war. Gleichzeitig wurde allerdings deutlich, dass die Gruppen unter sich blieben und keine Kontakte zueinander knüpften.
Ende August haben sich im Rahmen des Pilotvorhabens im Landkreis Cuxhaven Vertreter:innen einiger kreisangehöriger Kommunen mit Landkreismitarbeitenden getroffen, um die nächsten Schritte des Vorhabens zu planen. In der ersten Jahreshälfte..
Die Pilotierung zum Auszugsmanagement und zur Wohnraumvermittlung in Wuppertal geht in die nächste Phase: Mit der personellen Verstärkung der „Task-Force“ beginnt die praktische Erprobung der im bisherigen Projektverlauf entwickelten Strukturen...
In der Landeshauptstadt München untersucht das „Mehr als vier Wände“-Projekt die dort laufende Praxis der Unterbringung von Geflüchteten in zwischengenutzten Wohnungen. Diese sind im Besitz der Münchner Wohnen und werden..
Im Hildesheimer Pilotvorhaben werden geflüchtete Menschen und internationale Pflegekräfte gemeinsam in einer Unterkunft untergebracht, der GU Mitte. Um aus einem Nebeneinander ein Miteinander entstehen zu lassen, sollen im Zuge des..
Im Rahmen der Pilotierung zum Auszugsmanagement und zur Wohnraumvermittlung in Wuppertal wurde zwischen Mai und Juli 2026 ein weiterer Schwerpunkt des Projektplans bearbeitet: die Perspektiven und Bedarfe der Bewohnenden kommunaler..
Im Rahmen der Pilotierung des Themenfeldes „Auszugsmanagement und Wohnraumvermittlung“ fand vom 06. bis 08. Mai 2026 ein weiteres Präsenztreffen in Wuppertal statt. Ziel des Treffens war es, aufbauend auf den..
Unter dem Titel „Partizipative Entwicklung und Pilotierung von Ansätzen für (mehr) Selbstverwaltung in Gemeinschaftsunterkünften“ wird im Main-Taunus-Kreis ein Mehr als vier Wände-Pilotprojekt durchgeführt. Am 30.01. startete das Vorhaben in der..
Am 16. Januar 2026 startete das Team zum Pilotprojekt „Partizipative Entwicklung und Pilotierung von Ansätzen für (mehr) Selbstverwaltung in Gemeinschaftsunterkünften“, das als ein kommunales Pilotvorhaben mit dem Main-Taunus-Kreis durchgeführt wird,..
Im Rahmen des Pilotierungsstarts am 26./27.11.2025 hat die Stadt Wuppertal gemeinsam mit dem Projektteam „Mehr als vier Wände“ erste Schritte zur Weiterentwicklung des kommunalen Auszugsmanagements unternommen. Auf Grundlage der bisher..
Unter dem Titel „Partizipative Entwicklung und Pilotierung von Ansätzen für (mehr) Selbstverwaltung in Gemeinschaftsunterkünften“ startete im Main-Taunus-Kreis das erste Mehr als vier Wände-Pilotprojekt. Ziel ist es, die partizipative Mitbestimmung von..