Auszugsmanagement und Wohnraumvermittlung: Pilotierungsstart in Wuppertal

Im Rahmen des Pilotierungsstarts am 26./27.11.2025 hat die Stadt Wuppertal gemeinsam mit dem Projektteam „Mehr als vier Wände“ erste Schritte zur Weiterentwicklung des kommunalen Auszugsmanagements unternommen. Auf Grundlage der bisher vorliegenden Strukturen wurde diskutiert, welche Prozesse gestärkt, angepasst oder neu aufgebaut werden müssen, um Übergänge aus der kommunalen Unterbringung in private Mietverhältnisse verlässlicher zu gestalten.

Im Anfang des Pilotvorhabens stehen mehrere Schwerpunkte, die in den kommenden Monaten bearbeitet werden:

  • Bedarfe und Ausgangslagen erfassen
    Wuppertal möchte systematisch erheben, welche Herausforderungen Bewohnende, die kommunale Taskforce aus Bereichender Unterbringung und Sozialarbeit, Vermietende und weitere Akteure im Vermittlungsprozess erleben. Diese Bedarfe sollen als Grundlage für die fachliche Weiterentwicklung dienen.
  • Prozesse prüfen und weiterentwickeln
    Die Kommune plant, bestehende Abläufe im Auszugsmanagement zu analysieren und gegebenenfalls neu zu strukturieren. Ziel ist ein nachvollziehbarer, transparenter Prozess, der Zuständigkeiten klärt und Informationswege verbessert.
  • Akteure einbinden und befähigen
    Eine zentrale Rolle spielt die Stärkung der Taskforce im Aufgabenfeld Auszugsmanagement. Parallel sollen Bewohnende besser über Abläufe und Anforderungen informiert werden. Auch die Zusammenarbeit mit Vermietenden sowie weiteren relevanten Stellen wird ausgebaut.
  • Entwicklung und Erprobung eines Projektplans
    Auf Grundlage der Bedarfserhebung wird ein Projektplan mit konkreten Arbeitspaketen entwickelt. Diese werden in der Praxis getestet und fortlaufend angepasst. Ziel ist der Aufbau einer funktionierenden Vermittlungsstruktur, die verlässliche und nachhaltige Ergebnisse im Sinne der Kommune und der Bewohnenden ermöglicht.

Der Pilotierungsstart hat einen gemeinsamen Arbeitsrahmen geschaffen, in dem die Stadt Wuppertal und das Projektteam die nächsten Schritte abstimmen und die weitere inhaltliche Ausgestaltung vorbereiten. Ziel ist es, lokale Lösungsansätze zu entwickeln, die sowohl vor Ort als auch für andere Kommunen übertragbare Impulse bieten können.

Foto: Yasemin Haferkamp privat

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