Vor Ort in München

In der Landeshauptstadt München untersucht das „Mehr als vier Wände“-Projekt die dort laufende Praxis der Unterbringung von Geflüchteten in zwischengenutzten Wohnungen. Diese sind im Besitz der Münchner Wohnen und werden der Stadt für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung gestellt, bevor die betroffenen Gebäude saniert oder abgerissen werden. Ziel der wissenschaftlichen Begleitung ist es, herauszufinden, ob und unter welchen Bedingungen sowie Grenzen die Zwischennutzung eine sinnvolle Praxis ist und für alle Beteiligten positiv sein kann.

Nach einer ersten Interviewphase kamen Projektmitarbeiterinnen und Mitarbeitende der Stadt am 21.08.2026 vor Ort zusammen, um im Rahmen einer Fokusgruppe zentrale Themen zu diskutieren. Dazu gehörten zum Beispiel die Auswahl der Wohnungen und der Geflüchteten, die Betreuung während der Unterbringung sowie der spätere Übergang in eigenständiges Wohnen.

Ergänzt wurde der Besuch in München durch eine Besichtigung von leerstehenden Wohnungen, in denen im Zuge der Zwischennutzung demnächst geflüchtete Familien untergebracht werden.

Foto: Sonja Reinhold

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